Das Handwerk


Das Lot

     Mit dem Lot wurde die Senkrechte überprüft und man schuf damit u.a. die Raster für große Malflächen.


Seit den Tagen der alten Ägypter hat sich das Werkzeug des Zimmermanns kaum verändert. Die Ägypter kannten u.a. Sägen, Meißel und Äxte. Mit der Krummaxt bearbeiteten sie Flächen, mit dem Drehbohrer bohrten sie Löcher.


 

 

Metallverarbeitung

 

Im Vergleich zu seinen asiatischen Nachbarn war Ägypten auf dem Gebiet der Metallverarbeitung eher rückständig, aber dennoch erwiesen sich die ägyptischen Arbeiter als sehr geschickt. Zahlreiche Beispiele ihrer Kunst sind erhalten geblieben, wie Waffen, Werkzeuge, Statuen und Alltagsgegenstände wie Schmuck, Spiegel und Toilettengegenstände. Durch Darstellungen wissen wir von Bronzetüren für die Tempel und so wurde im Grab des Rechmire aus dem Neuen Reich die Herstellung eines Türflügels für den Tempel des Amun-Re gezeigt: Man sieht drei Männer, die unter der Anleitung eines Schreibers, eines Beamten, der die Metalleingänge zu kontrollieren hat, Metallbaren in Körbe füllen. Im hinteren Teil der Schmiede wird ein loderndes Feuer mittels zweier Blasebälge unterhalten, die von zwei Männern betrieben werden, die sich aufrecht auf den Häuten der Bälge halten. Das Metall wird in einem Schmelztiegel geschmolzen, an dem sich zwei Schmiede mit Hilfe von langen Zangen zu schaffen machen, danach wird es in die lange Form der Türe mit kleinen Trichtern geschüttet, die das Metall beim Schmelzen in die Form leiten und es auf ihre ganze Fläche verteilen.


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