Schiffbau

Ägyptens Hauptverkehrsader war der Nil. Hier wurde alles - vom Getreide über das Vieh bis zu Bausteinen - befördert. Nur die großen Boote waren aus Holz gezimmert, denn kaum einer konnte sich dieses teure Baumateriel leisten. Die meisten befuhren den Nil mit Flößen aus Schilf.


      Bootsmodelle waren eine typische Grabbeigabe. Boote sollten den Verstorbenen ins nächste Leben hinübertragen.                                                                                                                                                                               

Die Schiffe des Alten Reiches waren gewöhnlich aus Holz, das entweder aus Ägypten stammte oder aus Syrien-Palästina eingeführt wurde. Der typische Rumpf war in der Regel stark gebogen. Ausgestattet waren sie normalerweise mit mehreren Steuerrudern, einem Mast und einem langen, schmalen Segel. Ruder kamen zum Einsatz, wenn der Wind für die Segel nicht ausreichte. Das bekannteste erhaltene Schiff au sdem Alten Reich ist das Boot, das neben der Cheops-Pyramide in Gisa gefunden wurde. Es war aus großen Holzplanken hergestellt, die mit Seilen zusammengefügt waren. Wesentlich weniger aufwendig konstruierte Schiffe wurden für den Transport von Steinen eingesetzt, die vom Steinbruch zur Baustelle eines Pyramidenkomplexes gebracht werden mußten. Die Reliefs am Aufweg zur Pyramide des Wenis zeigen die Schiffe, die die für seinen Taltempel bestimmten großen Papyrussäulen aus Granit tragen.


Der Nil

Der Nil ist der Lebensspender Ägyptens, das in alter Zeit deshalb auch als "Gabe des Nils" gepriesen wurde. Der Fluß spendet dem Menschen und seinem Vieh das Trinkwasser, er lässt die Früchte auf den Feld gedeihen und stellt die wichtigste Verkehrsader des Landes dar.


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